letzte Kommentare / genial mondtanz


27
Juni
Einen guten Menschen macht es aus, auch dann gut zu sein, wenn ihn niemand sieht.

Einen guten Menschen macht es aus, dass er niemanden ein schlechtes Gewissen bereitet, auch dann nicht, wenn er Jemanden wirklich braucht. Einen guten Menschen macht es aus, die Wahrheit zu sprechen, auch wenn er dafür bestraft wird. Einen guten Menschen macht es aus, dass er niemanden im Stich lässt, auch wenn er diese Person verabscheut.

Ich bin ein guter Mensch.
Jeder kann das Gegenteil behaupten - Meinungsfreiheit. Aber niemand kann es mir nehmen. Denn alleine ich habe zu entscheiden, ob ich ein guter oder ein schlechter Mensch sein will.

Sie fickt jemanden.

Und das ist ihr gutes Recht. Ich nehme es ihr nicht übel, aber es zeigt wie schnell ein Mensch nichtig sein kann.

Ich habe sie als ein ehrloses Stück bezeichnet, als sie mir schadenfroh mitteilte, dass sie kommenden Sonntag verschwindet wie ein Schaß im Wind, und mich auf drei Monatsmieten der Kündigungsfrist sitzen lässt. Worauf hin ihr Bruder samt Hobby-Psychologen-Freundin uns um zwei Uhr in der Früh einen Besuch abstatteten, um ein "Krisengespräch" über diese "Eskalation" zu führen. Im Endeffekt ging der äussert unparteiische Friedensschlichter selbst an die Decke, und nichts wurde geklärt. Weil es eben nicht zu klären gab. Sie fürchten um die Sicherheit des ehrlosen Stücks. Gerade ich, ein arbeitsloser Konsument vom Drogen und Ex-Knacki, berüchtigt für das Unmaß an Aggression und Gewalt gegenüber Männern, Frauen und Kindern, soll eine Gefahr für ihr körperliches und geistiges Wohl sein. Das "Eskalations"-Telefonat haben sie aufgezeichnet. Alles gesagte mitgeschriben. Als ich hinterfragte ob sie auch die Worte des ehrlosen Stückes protokolliert haben, sagte Frau Doktor nur, "Ah..ich hab nicht alles verstanden..du sprichst doch viel deutlicher als die Frau die das Telefon im Gesicht hält.".

Im Endeffekt verkniff ich mir den Spaß, auf die endlos wiederholte Frage, "Kann ich jetzt heimfahren ohne das ich besorgt sein muss das du ihr etwas antust.", mit, "Naja. Wenn sie mir nicht hilft die Armbrust zu spannen, dann ja.", zu antworten.

Ich mag so manchen unsympathisch oder ungut erscheinen, wenn ich nicht das teils verlogene Theater der geltenden Gesellschaftsetikette mitspiele, aber ich bin ein guter Mensch, dem die Wahrheit, die Ehre, und das Mitgefühl als Prinzipien noch enorm wichtig sind.

Post Skriptum:

Ich plane die ehemalige Firma wegen mehrfacher Rechtsverstöße zu verklagen. Hätten sie die Endabrechnung korrekt durchgeführt, hätten sie kein Wort von mir zu befürchten gehabt.

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