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23
Mai
Und so spannen wir fort, und bewundern den nahezu gefährlichen Leichtsinn, welchen ich mein Schicksal leiten lasse.
Wenn das Schicksal eine Münze wirft, so sind wir es, die Menschen, die den Zufall kontrollieren wollen. Zu diesem Zeitpunkt bin ich meinem Tagewerk mehr als überdrüssig. Sollte mein Plan aufgehen - und das wird er - werde ich gegen Juni herum wieder arbeitssuchend sein. Ich wünschte ich hätte damals als ich das Einstandsessen vorgekocht habe, irgendeinen widerlichen Scheiß damit aufgeführt, und Bilder davon gemacht. Und diese Bilder würde ich ihnen dann zukommen lassen wollen. Wenn es nur so wäre. Freitag werde ich wieder in Wien sein. Somit ermögliche ich dem Schicksal viele Münzwürfe. Vielleicht sehe ich die Cori wieder, was mich sehr freuen würde da wir uns seit Monaten wenn nicht Jahre nicht mehr gesehen haben. Und wenn nimmt sie vielleicht die Nora mit. Was mich dann noch mehr freuen würde. Denn dann hätte ich vielleicht eine Chance, die Scheiße die ich gebaut habe zu beseitigen, und Platz für eine Freundschaft zu machen. Auch wenn wir uns eine Ewigkeit nicht gesehen haben, und ich mittlerweile so gut wie gar nichts mehr über sie weiß, werden diese zwei Menschen immer etwas Besonderes für mich sein, und sie somit immer im Herzen und den Gedanken mit mir tragen. Freitag werde ich wieder in Wien sein. Und vielleicht wird sich auch die Sandra melden und einen Kaffee oder Spritzer trinken gehen wollen. Und genau hier hört der Gedankengang auf. Kein was wäre wenn. Kein, was wäre wenn es bei keinem Kaffee bleibt. Kein, was wäre wenn das die Lisa spitz bekommt. Und so weiter. Ich denke nicht ins Detail. Ich analysiere und hinterfrage nicht. Die Möglichkeit für alles ist gegeben. Mal schauen wie das Schicksal die Münze wirft. Veränderung ist die einzige Konstante im Leben.
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