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10
Mai
Ich lüge nicht. Jeder Mensch lügt.
Lügen sind meist das Produkt von negativer Wahrheit und der Angst vor dessen ernsten Konsequenzen. Trifft dies in einer Situation auf mich zu, lüge ich nicht. Andernfalls lüge ich. Wer sich seiner Schuld bekennt und sich ihr stellt, ist in meinen Augen mutig, ehrenhaft und vertrauenswürdig. Es begann mit den Worten, "alleine ist man besser dran.". Ich bin in einer unglücklichen Beziehung und sehe wenig Hoffnung. Zwar möchte ich hoffen das Zeit, Distanz oder Veränderung uns wieder nahe bringt, aber bin zugleich der Meinung das Hoffnung nicht sinnlos, aber dafür unnötig ist. Hoffnung ist in der Gruppe 'Glauben' deklariert, und somit meines Erachtens nach scheiße. Meine Lage ist auch scheiße, wenn man sie realistisch betrachtet. Ich führe eine Scheinbeziehung, mit gleicher Person eine Wohngemeinschaft, hoffe bald mein Tagewerk kündigen zu können um mein Studium fortzusetzen. Das Studium und der enorme Aufwand umzuziehen, sind die Gründe die mich noch dort halten was ich als Heimatort benenne. Einerseits will ich irgendwie die 260 Kilometer zurück zu meiner Familie und meinen Freunden, da ich hier keine Familie und keine Freunde habe. Andererseits ist die Gegend hier äußerst schön, bis auf den Dialekt der Menschen der mich nun schon anpisst, und es eigentlich egal ist wo ich wohne, da ich mich ohnehin nirgends zuhause fühle. Ich träume davon mein Leben mit Momenten zu erfüllen, und diese mit Menschen zu teilen. Viele Menschen wünschen ja umgekehrt, und träumen davon ihr Leben mit Dingen zu erfüllen, welche sie nicht mit Menschen teilen wollen. Collect moments, not things.
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