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10
Mai
Was habe ich für mich gelernt? Was hat sich verändert?
Da ich lernbegabt bin und im technischen sowie dem analytischen Denken einen DI Huber zum Beispiel um Lichtjahre voraus, habe ich unter anderem Selbstbewusstsein entwickelt. Selbstbewusstsein in der Hinsicht, dass ich mir selbst bewusster geworden bin. Ich kenne nun meine Fähigkeit besser, und verhalte mich auch so danach. Variable & Konstante Ich fühle mich nicht mehr als Variable, die sich den Menschen und Situationen anpasst. Ich werde zu einer immer größeren Konstante, und füge mich vollwertig in Gleichungen. Ich wollte gespieltes Selbstvertrauen aufbauen. Aber gerade das ist eigentlich Schwäche. Viel lieber bin ich 'ich', auch wenn ich das 'ich' sein noch lernen muss, und daher manchmal echt ein Dildo sein kann. Ich lebe meine Stimmungen aus. Und lasse diese spüren, aber mit dem angebrachten Respekt. Unabhängig an wen. Eigentlich erstrebe ich seit nicht all zu langer Zeit, eine eigenständige, unabhängige, starke Persönlichkeit zu werden.
Lilith war die erste Frau Adams. "Schon irgendwie ein eigenartiges Gefühl. Ich hab nie aufgehört an dich zu denken. Niemals. Ich habe dich all die Jahre in Gedanken, und vermutlich auch im Herzen getragen; mich alle paar Tage mal gefragt wie es dir ergehen könnte. Ein eigenartiges Gefühl an jemanden zu denken, der vielleicht nicht mal mehr weiß das man existiert." Das würde ich ihr sagen wollen. Vermutlich würde ich was anderes sagen, oder schweigen. Warum kann ich keinen Frieden schließen? Irgendwann dieses Jahr habe ich aufgehört mir die Schuld dafür zu geben, denn, ich habe es wirklich versucht. Und ich versuche es weiterhin, ohne den genauen Grund dafür verstehen zu können. Aber wie um alles in der Welt soll man einen Menschen erreichen, von dem man nichts mehr außer den Namen weiß? Einen Menschen der sich der Aussenwelt seiner Welt absolut unzugänglich gemacht hat. Ich weiß es nicht. Warum verspüre ich dieses Gefühl unterhalb meines Sternums, wenn ich über sie nachdenke? Ich liebe sie nicht. Vielleicht habe ich das mal. Lieben ist gar ein großes Wort. Ich kenne sie auch nicht mehr. Vielleicht kannte ich sie mal. Aber jemanden zu kennen.. - auch das sind große Wörter. Ich habe absolut keine Ahnung was mich an ihr - einem Geist einer Erinnerung - hält. Aber schließlich tut es das. Ich weiß auch nicht was ich mir erwarte oder erhoffe, sollte es zu einem Wiedersehen kommen. Ich bin den Gedanken darüber überdrüssig. Ich denke ich werde jeden Januar einen Brief an ihr Elternhaus schicken. Einen Brief als Zeichen, dass sie in meiner Welt noch existiert.
Ich lüge nicht. Jeder Mensch lügt.
Lügen sind meist das Produkt von negativer Wahrheit und der Angst vor dessen ernsten Konsequenzen. Trifft dies in einer Situation auf mich zu, lüge ich nicht. Andernfalls lüge ich. Wer sich seiner Schuld bekennt und sich ihr stellt, ist in meinen Augen mutig, ehrenhaft und vertrauenswürdig. Es begann mit den Worten, "alleine ist man besser dran.". Ich bin in einer unglücklichen Beziehung und sehe wenig Hoffnung. Zwar möchte ich hoffen das Zeit, Distanz oder Veränderung uns wieder nahe bringt, aber bin zugleich der Meinung das Hoffnung nicht sinnlos, aber dafür unnötig ist. Hoffnung ist in der Gruppe 'Glauben' deklariert, und somit meines Erachtens nach scheiße. Meine Lage ist auch scheiße, wenn man sie realistisch betrachtet. Ich führe eine Scheinbeziehung, mit gleicher Person eine Wohngemeinschaft, hoffe bald mein Tagewerk kündigen zu können um mein Studium fortzusetzen. Das Studium und der enorme Aufwand umzuziehen, sind die Gründe die mich noch dort halten was ich als Heimatort benenne. Einerseits will ich irgendwie die 260 Kilometer zurück zu meiner Familie und meinen Freunden, da ich hier keine Familie und keine Freunde habe. Andererseits ist die Gegend hier äußerst schön, bis auf den Dialekt der Menschen der mich nun schon anpisst, und es eigentlich egal ist wo ich wohne, da ich mich ohnehin nirgends zuhause fühle. Ich träume davon mein Leben mit Momenten zu erfüllen, und diese mit Menschen zu teilen. Viele Menschen wünschen ja umgekehrt, und träumen davon ihr Leben mit Dingen zu erfüllen, welche sie nicht mit Menschen teilen wollen. Collect moments, not things.
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