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01
November
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Kontrast bezeichnet den Unterschied zwischen hellen und dunklen Bereichen eines Bildes (es unterscheidet helle und dunkle Farben). Umgangssprachlich wird auch von Brillanz gesprochen, die aber im Unterschied dazu technisch nicht definiert ist. Es war eine Halloweenparty. Und nach einem ausgiebig zelebrierten Abend, die Flasche Whisky halb voll oder halb leer, erwische ich mich sechs Uhr morgens neben Daria, der selbst ernannten Oberschichtslesbe, im Bett liegend und philosophierend. Es geht um Wohlstand und darum, dass die Menschen nie damit zu frieden sind was sie haben. Und das ist richtig. Selbst wenn wir höchsten Wohlstand und nach Maslow Transzendenz genießen können, wird uns das nicht genug sein. Weiß. Mit Weiß ist es leicht und einfach. Es funktioniert ganz offen in jeder Hinsicht und Ebene. Weiß lindert und stillt jegliche Bedürfnisse. Weiß bleibt weiß, und ziert den Banner des Kopfes so wie eine Krone dessen König. Ich breche ihr Licht in Farben auf. Ich denke es geht weniger um geistige oder persönliche Entwicklung. Viel eher ist es die Gier oder Egoismus, das Richturteil der Menschen, dass sie dazu verdammt die Welt in gleicher Maßen aufzubauen so wie niederzureissen. Ich schließe auch auf etwas Höheres, und orientiere mich an der Konstante der Veränderung. Jedenfalls kann ich diesem menschlichen Laster nur theoretisch entsagen. Denn ich habe ja gesehen was in mir passiert wenn aus Theorie Praxis wird, und Vorstellung auf Realität trifft. Schwarz. Schwarz ist tief gehend und schwer. Mit Schwarz ist es irgendwie schwierig und kompliziert, und ich erliege an der Schwere ihrer Farbe. Schwarz bleibt schwarz, und ziert den Banner des Herzens als schwarzer schwerer Mantel. Sie absorbiert die Farben meines Lichts. Und so genoss ich einen schönen Abend mit netter Gesellschaft. Aber so ganz kam ich mit dem Kontrast nicht klar. Am selben Tag noch aus der weißen Ferne zurückgekehrt, fühlte ich mich zwar sehr müde aber dafür leicht und glücklich, und dann am Abend mit der Schwere der Nacht konfrontiert. Aus Theorie wurde Praxis. Aus Vorstellung Realität. Und es ist ein Unterschied ob man die Augen schließt und Schwarz sieht, oder ihr leibhaftig gegenüber steht. Aber sei es darum. Ich finde es nicht schlimm nicht das zu bekommen was ich begehre, denn ich bin sehr dankbar für das was ich habe. Sie fragte mich damals ob es bei mir kein Weiß und Schwarz gibt, und ich sagte ihr, "Nein, so gut wie nie. Alles hat mehr als nur eine Seite und einen Aspekt.". Und so will ich weder nur das Eine noch das Andere. Denn ich bin Grau.
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